Transparenz

Glaub uns nicht, prüf es selbst nach

"Läuft lokal, sendet nichts" ist eine Behauptung, die jede Erweiterung aufstellen kann. Hier steht konkret, mit welchen Bordmitteln des Browsers du das selbst überprüfst, ohne uns vertrauen zu müssen.

1. Netzwerk-Aktivität direkt beobachten

Öffne die Entwicklertools deines Browsers (F12 oder Rechtsklick → „Untersuchen"), Reiter „Netzwerk". Lade eine Seite neu. Jede Netzwerkanfrage von Noise Guard selbst würde dort auftauchen, mit Noise Guards Erweiterungs-ID als Quelle erkennbar. Die einzige Ausnahme: falls du selbst unter „Community" eine Listen-URL eingetragen und aktiv auf „Jetzt prüfen" geklickt hast, dann erscheint genau diese eine Anfrage, sonst keine.

2. Die tatsächlich angeforderten Berechtigungen ansehen

Unter chrome://extensions (oder das Firefox-Äquivalent) bei Noise Guard auf „Details". Die Erweiterung fordert genau vier Berechtigungen an, nicht mehr:

  • storage: um deine Einstellungen auf deinem eigenen Gerät zu speichern
  • contextMenus: für die Rechtsklick-Optionen (z. B. „Element ausblenden")
  • activeTab: um mit der gerade aktiven Seite zu interagieren
  • declarativeNetRequest: für das Netzwerk-basierte Blockieren bekannter Werbedomains

Keine dieser vier ermöglicht das Versenden von Daten an einen Server. Die zusätzliche Berechtigung für alle Webseiten (<all_urls>) ist nötig, damit die Erkennung überhaupt auf jeder Seite laufen kann, sagt aber nichts darüber aus, ob Daten das Gerät verlassen.

3. Den Speicherinhalt selbst ansehen

In den Entwicklertools unter „Anwendung" (Chrome) bzw. „Speicher" (Firefox) → „Erweiterungsspeicher" lässt sich der komplette gespeicherte Datensatz einsehen, in Klartext. Es gibt keinen verschlüsselten oder verschleierten Speicher-Anteil, der etwas verbergen würde.

4. Was du damit nicht prüfen kannst

Diese drei Schritte zeigen dir das Verhalten der aktuell installierten Version zuverlässig. Sie sind kein Ersatz für eine Prüfung des Quellcodes selbst, falls der öffentlich einsehbar ist, und sie sagen nichts über künftige Versionen aus. Regelmäßig selbst nachzusehen ist ehrlicher als ein einmaliges Vertrauen auf Dauer.

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