Funktion

Die einzige Ausnahme vom „kein Server"-Prinzip

Community-Listen ermöglichen es, geteilte Filterlisten von einer selbst gewählten Adresse abzurufen. Standardmäßig ausgeschaltet, nie automatisch, immer per Hand angestoßen.

Was Noise Guard konkret tut

Wird die Funktion aktiv eingeschaltet und eine Listen-Adresse eingetragen, kann Noise Guard diese auf Wunsch abrufen. Neue Vorschläge (etwa zusätzliche Filterbegriffe) werden angezeigt, aber niemals automatisch übernommen, du prüfst und bestätigst jeden Eintrag einzeln oder gesammelt.

Diese Adresse ist die einzige Netzwerkverbindung, die Noise Guard im gesamten Produkt herstellt. Ohne diese Funktion sendet Noise Guard nie irgendetwas an irgendeinen Server.

Der Grund dahinter

Warum überhaupt eine Ausnahme vom Local-First-Prinzip

Manche Filterregeln (etwa neue Werbedomains oder aktuelle Manipulationsmuster) verändern sich schneller, als eine feste, mitgelieferte Liste mithalten kann. Geteilte Listen lösen das, ohne dass Noise Guard selbst zu einer zentral gesteuerten Cloud-Erkennung werden muss. Die Kontrolle bleibt vollständig bei dir: du wählst die Quelle, du bestätigst jede Änderung.

Technisch im Detail

Was beim Abruf tatsächlich passiert

Ein Klick auf „Jetzt prüfen" löst genau einen Netzwerkabruf an die von dir eingetragene Adresse aus, mit einem Zeitlimit von 10 Sekunden. Antwortet der Server nicht rechtzeitig oder mit einem Fehlerstatus, bricht Noise Guard ab und zeigt das ehrlich an, statt es im Hintergrund erneut zu versuchen.

Die Antwort muss eine JSON-Datei sein und darf höchstens 2 MB groß sein, alles andere wird verworfen, bevor es überhaupt verarbeitet wird. Jeder einzelne Vorschlag aus der Liste bekommt eine eigene Signatur, damit dieselbe Regel nicht mehrfach vorgeschlagen wird, egal wie oft du die Liste abrufst. Insgesamt werden höchstens 300 noch nicht entschiedene Vorschläge gleichzeitig vorgehalten, ältere fallen sonst heraus.

Nichts davon wird automatisch in deine aktiven Filterregeln übernommen. Jeder Vorschlag liegt einzeln zur Prüfung vor, bis du ihn bestätigst oder ablehnst.

🔧 Woher bekomme ich eine Liste?

Der Tracker-Listen-Konverter wandelt bekannte, seriöse Quellen (z. B. Peter Lowe's Blockliste oder EasyPrivacy) direkt im Browser in das hier passende Format um, inklusive automatischer Aufteilung in 300er-Häppchen. Nichts wird dabei hochgeladen.